Online-Dating wird immer wieder heiß diskutiert. Dabei sollte man doch annehmen, dass in der heutigen Zeit alle schon tolerant genug sind, um diese Form des Kennenlernens zu akzeptieren und sich einfach zu freuen, dass Menschen auf diese Weise zusammenfinden – egal, was sie danach gemeinsam tun oder auch nicht.

Schauspieler Colin Farrel hält jedoch so gar nichts vom Online-Dating und macht sich sogar ein wenig darüber lustig. In seinem neuen Film „The Lobster“ dreht sich alles um das Finden der Liebe als Lebenselixir – und deshalb meinte Mr. Farrel, sich auch zum Online-Dating äußern zu müssen.

Zum ‚Guardian‘ sagte er:

„Die Idee, dass man jemanden danach auswählt, der genauso ist wie du ist ein sehr narzisstischer Ansatz, um die Dinge anzugehen. Teilt ihr dieselben Interessen? Na dann los und gemeinsam die Interessen ausleben. Aber wenn man jemanden trifft, der andere Interessen hat, dann kann derjenige dir die Augen für etwas Neues öffnen und dir etwas zeigen, was du noch nicht erlebt hast.“

Colin Farrel selbst hat sich noch nicht beim Online-Dating angemeldet und aufgrund seiner Berühmtheit würde er dort wohl auch schnell für viel Aufsehen sorgen. Aber nicht jeder sieht aus wie er, hat seine Bekanntheit, sein Bank-Konto etc. Deshalb ist es doch ganz gut, dass es das Online-Dating gibt. Es ist ideal für uns „Normalos“ und hilft uns sogar dann zu Dates, wenn wir eigentlich schüchtern sind.

Momentan stehen ja alle total auf Dating-Apps, über die man noch schneller eine Affäre finden soll. Doch nach dem ersten Hype scheint die Begeisterung so langsam wieder zurück zu gehen. Statt vieler toller Dates, gibt es anscheinend kaum echte Kontakte und noch dazu muss man sein Handy ständig im Blick haben, damit der (Ehe-)Partner nichts davon erfährt, wenn man einen Seitensprung plant.

Tinder und Co. haben lange Zeit die Nachrichten beherrscht. Plötzlich hatte fast jeder die Apps auf seinem Smartphone und brüstete sich im Bekanntenkreis damit, darüber fast täglich neue Dates zu finden. Für viele traf das zu, aber noch mehr übertrieben dabei gern.

Inzwischen wird es immer ruhiger um die Apps und es tauchen vermehrt Berichte darüber auf, dass es doch nicht so einfach ist, damit ein Sex-Date zu verabreden. Im Gegenteil, denn wenn man dem Gegenüber nicht auf den ersten Blick zusagt, ist man gleich wieder weg vom Fenster.

Deshalb löschen immer mehr ihre Dating-Apps und besinnen sich wieder auf die Dating-Plattformen im Internet. Dort gibt es doch mehr Möglichkeiten und oft auch Treffen, die auf den zweiten Blick entstanden sind – so ist es zumindest oft zu lesen.

Und Online-Dating hat noch einen weiteren Vorteil: Man kann den Browserverlauf löschen und eine geheime Mail-Adresse für die Kontakte nutzen. So verwischt man alle Spuren und neugierige Partner stolpern nicht so leicht über die Aktivitäten. Bei Apps ist das schon schwieriger, denn da offenbart sich der geplante Seitensprung schon beim ersten Blick ins Handy – und gute Erklärungen sind dann von Nöten.

Habt ihr es gewusst: Heute ist der Tag der virtuellen Liebe! Dieser Valentinstag für alle Online-Dater wird international von allen gefeiert, die online ihren Partner fürs Leben kennen gelernt haben – und sicher feiern auch diejenigen, die einfach nur heiße Dates für ein paar Stunden oder eine Nacht online gefunden haben.

Der Virtual Love Day wurde vor über 10 Jahren von einer Online-Partnervermittlung ins Leben gerufen. Damals war es ja noch sehr verpönt, wenn man sich dazu bekannte, online auf die Suche zu gehen. Man dachte sich also andere Geschichten aus, wie man sich kennen gelernt hatte oder versuchte vom Thema abzulenken. Mit dem Tag der virtuellen Liebe, der immer am 24. Juli stattfindet, sollten die Menschen ermutigt werden, zu ihren Online-Dates zu stehen und natürlich das Online-Dating auch bekannter zu machen.

Anscheinend hat es geklappt, wobei man natürlich nicht genau sagen kann, ob das wirklich mit dem Feiertag zu tun hat. Fakt ist jedoch, dass es heute ganz normal ist, im Internet nach der großen Liebe, einem Sex-Date oder auch Seitensprung zu suchen.

young man sitting and texting on his smartphoneHabt ihr mal wieder Lust auf Ergebnisse einer interessanten Studie? Wir schon, denn wir hätten ehrlich nicht mit den Ergebnissen gerechnet. Aber lieber von Anfang: Dass der Profilname beim Dating nicht gerade unwichtig ist, wissen wir ja alle. Oder hättest du Lust auf ein heißes Date mit „Schmusimausi“ oder „BigCock25x7cm“? Nein? Wir auch nicht. Also ist ein vernünftiger Profilname schon einmal wichtig. Doch was ist „vernünftig“? Weiterlesen

Es heißt ja immer, das Online-Dating wäre wenig seriös und jeder würde dort nur lügen. Laut einer Bitkom-Umfrage unter den Nutzern von Dating-Websites und -Apps ist das jedoch nicht so, nur jeder Vierte gab dort zu, beim Dating schon einmal geschummelt zu haben. Eigentlich doch ein recht positiver Schnitt, oder? Das heißt ja im Umkehrschluss, das 75 Prozent immer ehrlich sind und so hat man gute Chancen, an eines dieser schummelfreien Profile zu geraten.

Wer schummelt und wo wird die Wahrheit ein wenig verdreht? Grundsätzlich kann man sagen, dass Frauen und Männer sich nicht viel nehmen, wenn es um die kleinen Lügen im Dating-Profil geht. Männer haben zwar hier ganz leicht die Nase vorn, aber die paar Prozentpunkte sind nicht wirklich erwähnenswert. Viel interessanter ist jedoch, dass ältere Leute anscheinend häufiger schummeln als die jungen. Bei den bis 29-jährigen gaben nämlich 83 Prozent an, es mit der Wahrheit sehr genau zu nehmen. Die Schummeleien kommen also überwiegend von den über 30 Jährigen.

Möglichkeiten zum Schummeln gibt es natürlich auch viele, ein paar sind aber anscheinend beliebter als andere. Es wundert aber wohl keinen, dass die Unwahrheiten meist beim Gewicht, dem Alter oder dem Familienstand zu finden sind. Dort sollte man also hier und da ein Auge zudrücken bzw. die Angaben nicht zu genau nehmen.